Glossar · Begriffsarbeit

Die Begriffe von Wolfgang Baumbast

Prägungen aus dem matriX-eXit-Zyklus und den Essays, jeweils mit Kurzdefinition und dem Ort, an dem sie entfaltet werden.

Wolfgang Baumbast · Stand Oktober 2026 · CC BY 4.0

Manche dieser Begriffe schließen Lücken, für die es bisher kein Wort gab. Andere nehmen einen eingeführten Ausdruck auf und geben ihm eine eigene Bedeutung. Wo das so ist, steht die Abgrenzung auf der jeweiligen Begriffsseite. Das vollständige Nachschlagewerk ist das Master-Lexikon, kostenlos als PDF.

Organisation und Staat

Aushandlungslast

Die Summe dessen, was in einer Organisation oder Gesellschaft immer wieder neu verhandelt werden muss, weil es nirgends vorentschieden ist. Sie steht in keiner Bilanz und lähmt trotzdem jede Organisation.

Ausführlich: Der Begriff · Band 6

Inflation meritorischer Güter

Auch: meritorische Inflation. Die fortschreitende Ausweitung der Kategorie meritorischer Güter: Immer mehr „gute Absichten“ werden als Güter eingestuft, die der Staat fördern, lenken oder vorschreiben müsse. Jede Einstufung setzt eine Kette aus Förderrichtlinien, Nachweisverfahren, Kontrollinstanzen und Folgesubventionen in Gang. Gemeint ist nicht der Preisanstieg bei Bildung oder Pflege (Baumol-Effekt).

Ausführlich: Begriffsseite · Band 5: Die Meritorik-Falle

Institutionelles Ökosystem

Institutionen stehen nicht nebeneinander, sie bilden ein Gewebe. Bei Wolfgang Baumbast bezeichnet der Ausdruck dieses Gewebe als Ganzes: Wer einzelne Institutionen reformiert, ohne das Ökosystem zu sehen, düngt einen einzelnen Baum in einem sterbenden Wald. Fünf Krisenherde vergiften es: Nullsummen-Denken, Silodenken, Weltanschauungskrieg, Allmende-Tragödie und meritorische Inflation.

Ausführlich: Band 4: Mehr Wohlstand für uns alle

Gesellschaft und Ethos

Kultivierte Individualgesellschaft

Der dritte Weg zwischen Sklavenmoral und Ellenbogengesellschaft: eine Gesellschaft von Menschen, die weder Sklaven noch Tyrannen sind. Stark genug für echte Güte, gütig genug für wahre Stärke.

Ausführlich: Liberalismus 2.0 · Band 1

Non-Elbow-Kodex

Ein Ethos für die kultivierte Individualgesellschaft: kein Regelwerk für nette Menschen, sondern vorab geklärte Umgangsregeln, die niemand jedes Mal neu aushandeln muss. Kooperation aus Stärke statt aus Ressentiment. Getragen von der Graswurzelbewegung Non-Elbow-Society.

Ausführlich: Band 6: Der Non-Elbow-Kodex

Galilei-Schmerz

Das Leiden daran, eine Einsicht zu haben, die das Umfeld nicht teilt.

Ausführlich: Band 6

Verhaltensunsicherheit

Die Angst, falsch zu liegen, in einer Welt ohne gemeinsame Maßstäbe.

Ausführlich: Band 6

Wohlstand und Nullsummen-Glaube

Glossar des Nullsummen-Glaubens

Ein eigenes Arbeitsglossar mit rund vierzig Einträgen, darunter Pool-Illusion, Tugenddividende, Schöpfungsblindheit, Nullsummen-Matrix und Ermöglichungsgerechtigkeit. Jeder Eintrag ist danach gekennzeichnet, ob er etabliert ist oder ein eigener Vorschlag.

Zum Glossar: Nullsummen-Glaube · Band 4

Das vollständige Nachschlagewerk

Alle Prägungen, Erstprägungen nach Art des Beitrags geordnet, dazu das alphabetische Glossar von der Absicht bis zum X-nessing: Master-Lexikon als PDF ↓